Briefe zum Gemeindehaus Maienstraße 2

StülpnagelGräbner

Briefe von Frau Stülpnagel vom Feb. 2012

Brief von Herrn Gräbner von Feb.2012

Lieber Vereinsvorstand,

am vergangenen Dienstag habe ich an der Vereinsversammlung teilgenommen.

Dabei sind mit Gedanken gekommen, die ich aber nicht sofort zum Ausdruck bringen konnte. Ich möchte sie aber gern an Sie weitergeben.

Bei aller Argumentation für den ABC und die historische Bedeutung vermisse ich immer auch den aktuellen direkten Bezug nämlich, dass ein Gemeindehaus mit all seinen Möglichkeiten das Herz einer Gemeinde ist. Schon heute komme ich nicht auf die Idee andere Gemeinde zu besuchen und ich glaube das geht vielen Menschen/Christen in unserer Gemeinde so. Die Entfremdung zu Gemeinde und Kirche wird so immer größer.

Ich denke, wenn ein Marktstand sich immer mehr verkleinert, sollte er sich nicht wundern, wenn er eines Tages nicht mehr wahrgenommen wird und selbst aus dem Blick der Kunden verschwindet.

Allein die Größe des Hauses bietet doch den Menschen die Möglichkeit, gelebte Gemeinde zu ermöglichen. Die Angebote sind so vielfältig und breit möglich, dass sich dies gar nicht in konkreten Beispielen ausdrücken muss. Würde diese Chance nicht genutzt bzw. durch eine Fremdnutzung verhindert, sehe ich den Marktstand Christuskirche ernsthaft gefährdet.

Und war da nicht auch ein Auftrag: Gehet hinaus in alle Welt ... die einem Haus auch eine Öffnung für alle Welt geradezu aufdrängt?

 

Mit freundlichen Grüssen vom Vereinsmitglied

Bernd Gräbner

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