Auszüge aus unserem Gemeindebrief 
April - Juni 2004

 (3)Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,

(4)der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.

(5)Denn wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus.

(6)Haben wir aber Trübsal, so geschieht es euch zu Trost und Heil. Haben wir Trost, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden.

(7)Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.

(2. Korinther 1, 3-7)

Mitten in der Passionszeit schreibe ich diese Zeilen. Und doch ist der Blick bereits gerichtet auf das Osterfest. Die ersten Planungen für Ostern laufen: die Osternacht, der Gottesdienst am Osterfest. So nah wie Karfreitag und Ostern zusammenliegen, so nah sind sie auch theologisch miteinander verbunden. Wir haben mit dem Leid umzugehen, es Ernst zu nehmen und es nicht zu verherrlichen. Dann ist Trost möglich, neues Leben im und aus dem Leide. Ostern im und aus dem Karfreitag.

Ein Sonntag in der Passionszeit, der Sonntag Laetare, bringt diese enge Verbindung von Leid und Jubel, von Trauer und Freude zum Ausdruck. Deshalb ein paar Gedanken aus der diesjährigen Predigt am Sonntag Laetare, nicht nur als Auslegung des biblischen Textes, sondern auch als Zeitansage.

Laetare, der 4. Sonntag der Passionszeit, der die zunächst überraschende, befremdliche lateinische Bezeichnung des Jubels, des Lobpreises, der Freude trägt; das kleine Osterfest wird er manchmal genannt; dieser  Sonntag, weil  das  Leid mit Trost, die Trauer mit Freude in Zusammenhang gebracht wird. Wir fragen uns, wie Leid und Freude, ja Lobpreis zusammenhängen, zusammenkommen können. Ein Text, der davon spricht, dass ein Mensch trotz, ja gerade wegen des Leidens, das er in reichem Maße durchstehen muss, nicht resigniert, sondern sich ermutigt weiß und andere ermutigt, ihre Leiden mit Geduld zu ertragen, ist gewiss befremdlich, missverständlich, ärgerlich. Er kann den Verdacht und das Vorurteil nähren, der christliche Glaube "verherrliche" das Leiden. Dazu sage ich ganz deutlich: Das ist nicht der Fall: Paulus nimmt das Leid und die Leiden ernst. Er steht zu ihnen und verdrängt sie nicht. Das hat nichts mit Verherrlichung zu tun. Dorothee Sölle erkennt in ihrem Buch "Leiden", die Unfähigkeit zu leiden als eine der fatalen Krankheiten unserer Gesellschaft. Nicht leiden können ist Apathie, so die griechische Übersetzung von Nicht-Leiden; Nichtleiden können, das ist die Botschaft von Sölle, macht apathisch. Die Apathie besteht darin, Leiden zu vermeiden, Leiden  nicht  mehr  zu  bemerken  (sowohl die eigenen Leiden als      auch die Leiden der anderen bei uns und weltweit). Apathie besteht darin, Leiden auch nicht mehr benennen zu können. Indem Leiden verdrängt wird, (so Sölle) huldigt man einem Gott, der wie viele antike Gottheiten leidenschaftslos und deshalb leidenlos ist. Oder Leid wird - und das ist das andere Extrem - nur noch mediengerecht aufgearbeitet und bearbeitet, vermarktet. Wer dem Ideal eines leidfreien Christentums nachjagt, der überlässt das Leiden den anderen, die es ausbeuten. Dem hält der Apostel entgegen. Er stellt sich dem Leid, den Bedrängnissen, er verdrängt nicht. Es geht nicht um "sich vom Leid abwenden", sondern um „Leid abwenden". "Leid abwenden", da werden die Menschen aktiv, "sich vom Leid abwenden", da bleiben sie passiv, werden apathisch. Man nimmt Anteil am Leid, wie Paulus am Leid der Korinther und die Korinther am Leid des Paulus Anteil genommen haben. Nur so kann die Apathie aufgebrochen werden. Dann ist wieder Leben möglich. Paulus weiß wovon er spricht. Er selbst hat es erfahren: das Leid, das er anderen zugefügt hat, als er die Christen verfolgte, als er sich am Tode des Stephanus labte. Und er hat eigenes Leid erfahren, aber auch den Trost, der aus dem Leid kommt. Wir können es ihm ganz einfach abnehmen, was er hier schreibt. Er ist ein glaubwürdiger Zeuge. Da weiß einer, wovon er spricht. Da redet einer nicht nur in den Tag hinein. Glaubwürdigkeit entsteht, wenn  man  spürt, dass  das  Gegenüber   - besser der oder die Gegenüber  - weiß, wovon sie sprechen. Genau dies fordern zu Recht Jugendliche und nicht nur die von der Kirche.

Trostloses Leid, das ist es, was den Menschen kaputt macht. "Leid abwenden", das hat mit Trost zu tun, "sich vom Leid abwenden" mit Vertröstung, oft billiger Vertröstung. So ist "echter Trost" wie ein Zeichen auf dem Weg aus dem Tod ins Leben. Er führt aus der Apathie zur Sympathie (aus dem Nicht-Leiden zum Mitleiden, griech.), aus der Sprachlosigkeit zum Gespräch, aus dem Weinen zum Lachen, aus dem Klagen zum Loben. Und Paulus bekennt und lobt den Vater, dessen Sohn den Tod der Verlassenheit und Gottlosigkeit (Mein Gott, mein Gott.....) stirbt, als den Gott allen Trostes, als Vater der Barmherzigkeit. Trost mündet in den österlichen Jubel ein: neues Leben wird ermöglicht. Ist das nicht alles ein bisschen zu einfach? Ja, das wäre in der Tat so, wenn wir nicht die Grundbedeutung des griechischen Worts berücksichtigten, jemanden zu sich rufen. In diesem Trösten ist also das Vermitteln von Nähe, von Solidarität eingeschlossen. Trost ist nur in der Begegnung mit anderen Menschen möglich, im Nahe-sein, im Wissen des Nicht-allein-Sein. Sich gegenseitig trösten, das ist die Aufgabe von uns Christen. Dieses Trösten kann oft ganz unspektakulär sein: ein stummes Halten der Hand, ein Streicheln über den Kopf, ein gemeinsam gesprochenes Gebet, langes Zuhören. Natürlich können wir durch den Trost das Leid nicht aus der Welt schaffen. Paulus hat  entdeckt,  dass  Leid  und Trost, viel leicht besser, Trost im Leid das Leben ausmachen. Sie sind aufeinander bezogen, aufeinander angewiesen. Und zwar für jeden einzelnen wie für die menschliche Gemeinschaft, deren Teil er ist. Lassen Sie mich das in einem Beispiel aus der Medizin klarmachen. Entschuldigen Sie bitte den Dilettantismus. Leid ist wie ein gesunder, lebensnotwendiger Stoffwechsel. Ohne Trost wird dieser gesunde lebensnotwendige Stoffwechsel "Leid" zum Tumor, der entfernt werden muss, um noch Schlimmeres zu verhüten. Seine Entfernung bringt aber keine Gesundung der Lebensfunktion, er wuchert weiter. Nicht die Entfernung des Leids, sondern der Trost lässt das Leben gelingen, gesunden. Leiden und Trost sind nicht wie Feuer und Wasser. Trost löscht das Leid nicht aus. Trost ist Leid abwenden: es kann nicht mehr lebensbedrohlich werden. Trost ist Teilnahme am Leiden, Trost ist Mitleiden, Trost ist dem anderen seine Sympathie zeigen. Das ist nicht einfach. Deshalb bitten wir im folgenden Lied (O, Heiland, reiß die Himmel auf), dass der Trost kommen möge, weil er, der Trost, die einzige Hoffnung für eine gesunde Welt und gesunde Menschen ist.

Ich wünsche uns allen diese österliche Erfahrung

Wolfgang Kammerer

 

Monatssprüche:  

April

                Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort,  sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.
1. Petrus 3,9

 

Mai

               Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
1. Timotheus 2,4

 

Juni

                Seid wachsam, und steht im Glauben, seid mutig, seid stark! Alles  was ihr tut, geschehe in Liebe.
1. Korinther 16,13-14

 

Konfirmation 2005

Die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht für die Konfirmation 2005 war bereits. Das erste Treffen der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden ist am 30. März. Nachzügler können noch bis Ostern aufgenommen werden.

 

Erinnerung  an  den   20. Juli 1944   -   
Die  Christuskirche  als  Ort  der  Begegnung

Wir laden herzlich ein zu einer Veranstaltung der "Freiburger Dialoge" am Mittwoch, 5. Mai 2004 um 19.00 Uhr in der Kirche. Frau Dr. Rüther und Frau Dr. Seemann referieren über: Die "Freiburger Kreise" in Erinnerung an den 20.Juli 1944 - Widerstand und Nachkriegsplanung - die Christuskirche als Ort der Begegnung. Prof. Rittner wird in das Thema einführen und die Veranstaltung moderieren.

HAUSABENDMAHL

Gemeindemitglieder, die gerade in der Zeit vor Ostern gerne das Heilige Abendmahl feiern wollen, jedoch nicht mehr zum Gottesdienst kommen können, mögen sich doch bitte im Pfarramt melden.

Pfarrer Kammerer kommt dann ins Haus. Schön ist es, wenn Familienangehörige oder Nachbarn mitfeiern. Es geht aber auch allein.

 

VORTRAG VON PROF. ULRICH DUCHROW:
DIE  KIRCHE  ALS  GLOBALISIERUNGSKRITIKERIN

Im Rahmen der Freiburger Globalisierungsgespräche veranstaltet attac Freiburg in Zusammenarbeit mit der Christusgemeinde einen Abend mit Prof. Ulrich Duchrow,  dem Vorsitzenden von Kairos Europa. Kairos Europa ist das dezentrale Netzwerk von Kirchen und sozialen Bewegungen. Ulrich Duchrow, Pfarrer der Badischen Landeskirche, war jahrelang Beauftragter für Mission und Ökumene im Bereich Nordbaden.

Er spricht am Montag, dem 19. April um 20.00 Uhr im Gemeindesaal, Maienstraße 2 zum Thema: „Die Kirche als Globalisierungskritikerin“.  

Turmsanierung

Der folgende Beitrag zur Turmsanierung von Gerhard M. Kirk wurde am 10. Februar in der Badischen Zeitung abgedruckt Da Herr Kirk zum Redaktionsschluss unseres Gemeindebriefes in Wiwili war, konnten wir leider mit ihm den Abdruck nicht absprechen.

Wir sind davon überzeugt, dass bei einer Bitte um Genehmigung Herr Kirk dieser Bitte entsprochen hätte. Deshalb  wagen wir den Abdruck – auch ohne ausdrückliche Genehmigung - als Teil der Dokumentation zur Sanierung unseres Turmes

Wolfgang Kammerer  


Keine Zeitansage mehr vom Turm 

Obwohl die Christus-Gemeinde rechtzeitig 55 000 Euro zusammenbrachte, ist noch unklar, wann die Sanierung beginnen wird

(aus der BADISCHEN  ZEITUNG  vom  10.02.2004  Stadtteilzeitung)

 VON UNSEREM REDAKTEUR GERHARD M. KIRK

 WIEHRE. "Vom nächsten Montag an wissen wir nicht mehr, was uns die Stunde geschlagen hat", sagt Wolfgang Kammerer. Am 16. Februar nämlich werden die Glocken der Christuskirche abgehängt, die schon seit August 2003 nicht mehr zum Gottesdienst rufen. Den Pfarrer der Christus-Gemeinde bekümmert allerdings nicht nur die bald fehlende Zeitansage. Sehr enttäuscht seien die Gemeindeglieder vor allem darüber, dass es mit der dringend notwendigen Sanierung des Kirchturms nicht vorangeht.

Als der Sturm "Lothar" im Jahre 2000 auch über Freiburg tobte, fiel ein Sandsteinbrocken aus dem Turm der Christuskirche herunter, kleinere Steine rieselten seither immer mal wieder von oben herab. Erste Untersuchungen damals ergaben: Der Sandstein der 1891 eingeweihten Kirche ist mürbe, der Turm muss erneuert werden. 210 000 Euro sollte die "abgespeckte" Sanierung kosten. Freilich wollte das Evangelische Kirchengemeindeamt (unter anderem für die Gebäude der etwa 20 evangelischen Pfarreien zuständig) die Christus-Gemeinde daran beteiligen. Und mit großem bürgerschaftlichem Engagement schaffte es ein Förderkreis tatsächlich, bis zum April 2003 die geforderten  55000 Euro zusammen zu bringen.

Nichts geschah - nur ein Gerüst wurde aufgestellt.

"Wenn ihr das Geld habt, fangen wir an", erinnert sich Wolfgang Kammerer, "stellte uns die Gesamtkirchengemeinde in Aussicht." Doch nichts geschah - außer dass ein Gerüst vor dem Kirchenportal aufgestellt wurde, das Besucherinnen und Besucher vor herabfallenden Steinbrocken schützen soll. Mittlerweile haben weitere Untersuchungen ans Licht gebracht: Der gesamte Glockenstuhl ist durch Korrosion so stark geschädigt, dass "die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet" ist. Doch nicht nur das teilte die Leiterin des Kirchengemeindeamts Sabine Behrend dem Ältestenkreis der Christus-Gemeinde im Dezember 2003 mit. Vielmehr auch dies: Den Glockenstuhl im ersten Bauabschnitt und den Turm im zweiten zu sanieren, kostet voraussichtlich knapp 277 000 Euro - und dazu fehlten nun etwa 34 000 Euro, über deren Bereitstellung in den anstehenden Beratungen des Haushalts 2004/2005 entschieden werden muss. "Eine Aussage über die Durchführung kann zum derzeitigen Zeitpunkt daher nicht erfolgen."

            Für Wolfgang Kammerer bedeutet das auch: "Dass die Glocken wieder auf-gehängt werden, ist in weite Ferne gerückt." Die Gemeinde werde jedenfalls das fehlende Geld nicht auch noch aufbringen können. Zumal da es für die Arbeit innerhalb der Gemeinde 2002 durch die Sammelaktion für den Turm fast keine Spenden mehr gab. Deshalb ist der Ältestenkreis der Meinung: "Jetzt ist die Gesamtkirchengemeinde dran, ihre Pflicht zu erfüllen." Auf keinen Fall werde man die 55 000 Euro in die Erneuerung des Glockenstuhls stecken. Schließlich wurde das Geld ausdrücklich für die Sanierung des Turms gesammelt, "der auch ein Stück Wiehre ist".

Wobei die zweite Stadtkirche nach der Ludwigskirche in Herdern mehr ist als eine Quartierskirche. "Sie ist sicher die evangelische Kirche, in die Menschen nicht nur zum Gottesdienst kommen", sagt Wolfgang Kammerer, "sie steht schon auch für Kultur und Offenheit." Die Evangelische Studierendengemeinde ist hier zu Hause, sowie eine afrikanische Gemeinde. Bis heute gibt es hier immer wieder Konzerte. Und in der Nazizeit versammelte sich hier der "Freiburger Kreis" um Walter Eucken und Gerhard Ritter. Für den heutigen Pfarrer ist deshalb die Christuskirche "ein Stück Freiburger Kirchengeschichte - und eine Kirche, die nicht wie andere einmal in der Woche für eine Stunde geöffnet und dann wieder abgeschlossen wird".

Wie es jetzt weitergeht, hängt von den Haushaltsberatungen ab, denen eine Strukturkommission die Entscheidung empfehlen wird. Wann dann mit der Sanierung des Turms begonnen werden, ob das Geld dafür überhaupt frei gegeben wird, ist gegenwärtig noch unklar. Klar dagegen ist nach Ansicht Wolfgang Kammerers: "Die vielen Menschen, die Geld für die Sanierung ,ihres' Turms gegeben haben, wollen endlich sehen, wofür sie gespendet haben." Auf jeden Fall nicht dafür, dass jetzt auch noch das Schlagwerk abgestellt werden muss und sie auf die Zeitansage von dem schlanken Turm verzichten müssen.

G.M.Kirk


 

Die Christuskirchenglocke, 7.12.2003

 Hoch im Turme hing sie lang
grüßte uns zu jeder Stund
bat uns lang zu ihr zu kommen
klang voll Lied aus tiefstem Grund

 Manches mal da sang sie fröhlich
rief die Kinder auf zum Weg
brachte manchen Mensch zu Grabe
wiegte die Erinnerung

 Weinend brach der Turm am Ende
sterbend auch der Glocken Klang
dennoch hoffen wir zu hören
wieder ihren Jubelklang 

Katharina Scharlowski

 

STRUKTURREFORM   IN   DER
EVANGELISCHEN   KIRCHENGEMEINDE FREIBURG

 Vielen ist bekannt, dass die Kirchengemeinde Freiburg in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten ist. Dies ist auch ein Grund dafür, dass es bei der Renovierung unseres Turmes stockt (vgl. dazu den Bericht von Gerhard M. Kirk in der BZ vom 10. Februar, in diesem Gemeindebrief abgedruckt).

Die finanziellen Engpässe haben deutlich gemacht, dass sich in der Kirchengemeinde auch strukturell etwas verändern muss.
Eine Kommission, die über mögliche und nötige Veränderungen berät, trifft sich seit gut einem Jahr.
Das erste Zwischenergebnis ist, dass in den einzelnen Regionen der Stadt über engere Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinden nachgedacht wird.
Die Christusgemeinde bildet mit der Matthias-Claudius-Gemeinde, der Friedensgemeinde, der Auferstehungsgemeinde und der Petrusgemeinde die Region Süd-Ost.

Wir haben in unserer Region schon vor Jahren mit den Überlegungen begonnnen und sind deshalb auch schon sehr viel weiter als andere Regionen in Freiburg.
Besprochen wird jetzt, welche rechtliche Form die Zusammenarbeit haben wird. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die jetzt bestehenden Pfarrgemeinden bleiben erhalten. Es wird jedoch eine verstärkte Kooperation vereinbart. So könnte z. B. ein gemeinsamer Gemeindebrief für diese Gemeinden erscheinen oder Einkäufe gebündelt werden.
Es werden Gruppenpfarrämter gebildet. Das heißt, dass sich zwei oder mehr Gemeinden zu einer Pfarrgemeinde zusammenschließen. Pfarrstellen und Gottesdienstorte bleiben dabei (zumindest für die nächsten Jahre) erhalten.
Alle Gemeinden der Region Freiburg Süd-Ost schließen sich zu einer Pfarrgemeinde zusammen. Dadurch kann vor allem die Verwaltung vereinfacht werden. Die Angebote im Freiburger Osten können besser aufeinander abgestimmt und dann auch gebündelt werden, gemäß dem Motto: „Nicht alle müssen alles machen, aber alles soll gut gemacht werden“.
Die Gemeinden im Freiburger Osten bilden als eine selbständige Körperschaft öffentlichen Rechts eine Kirchengemeinde mit eigener Finanzhoheit, Haus-haltsrecht, Baupflicht usw.. Dadurch könnten die Entscheidungen näher an die Gemeinden gebracht werden. Daneben entstehen weitere Kirchengemeinde in Freiburg, die dann bei der Kirchenbezirksreform den neuen Kirchenbezirk Freiburg - Stadt bilden werden. Das wäre verbunden mit tiefgreifenden strukturellen Veränderungen für die Kirchengemeinde Freiburg. Die Kirchengemeinde Freiburg in der jetzigen Form gäbe es nicht mehr. Dem Kirchenbezirk Freiburg-Stadt werden weitreichende Kompetenzen übertragen.
Bevor Entscheidungen getroffen werden, wird natürlich in einer Gemeindeversammlung über die Vorschläge beraten.
Es ist wichtig zu sehen, dass Veränderungen kommen werden. Das heißt, dass wir Abschied nehmen müssen von liebgewordenen Gewohnheiten. Das heißt aber auch, dass wir ganz neu lernen können, was es bedeutet, evangelische Kirche in Freiburg zu sein. Ich lade alle Gemeindeglieder herzlich ein, sich diesem (Nach)-Denkprozess nicht zu verschließen, aktiv daran teilzunehmen und  ihn zu begleiten.

Wolfgang Kammerer

 

3.  Frauenfrühstück   des ev. Kirchenbezirks Freiburg
Mama mia - meine Mutter und ich
...und Oma auch

Nach einem gemeinsamen Frühstück fragen wir nach dem Mutterbild,
das uns selbst geprägt hat. Das Frauenleben in den Generationen
(Urgroßmutter, Großmutter, Mutter, Tochter, Tante) wollen wir in den Blick nehmen.

Wann:  Samstag, den 24. April 2004
von 9.00 bis 11.30 Uhr
Wo: 
Matthäusgemeinde, Sundgauallee 31, Freiburg
(die Räumlichkeiten der Gemeinde sind rollstuhlgerecht)

Unkostenbeitrag: 4 Euro

Anmeldungen über: Anke Ruth-Klumbies,  Hilde Siegl (Tel. im Pfarramt erhältlich)

 

Fairness-Tour durch die Republik

erlassjahr.de ist die Kampagne zur fairen Entschuldung für die Länder der Dritten Welt. Sie wird getragen von über 1000 Initiativgruppen in Deutschland (z. B. entwicklungspolitische Gruppen, Landeskirchen, Diözesen, Weltläden) und ist Teil einer weltweiten Kampagne.

Vom 1. bis zum 16. Mai 2004 geht die Fairness-Tour 2004 quer durch die Bundesrepublik. Sie sammelt an 15 Stationen alle Fairness-Ringe der jeweiligen Region ein. Dieser Rundkurs wird mit unterschiedlichen Veranstaltungen an den Sammelpunkten verbunden. Alle Ringe werden auf einem Fahrzeug gesammelt, das in passender Weise ausgestattet wird.
Am Montag, dem 3. Mai ist macht die „Fairness-Tour“ in Freiburg Station: am Nachmittag in der Innenstadt (Veranstaltung mit Großpuppen, Büchertisch und Übergabe der Freiburger Ringe) und ab 19.00 Uhr im Gemeindesaal der Christusgemeinde, Maienstraße 2 (Informationsveranstaltung mit Gästen aus dem Süden und Bericht über den Stand der Entschuldung; Essen und Trinken).

“Fairness- Ringe” als Zeichen der Solidarität

Im Zentrum der Aktion von erlassjahr.de “Entschuldung fair ändern” stehen so genannte “Fairness-Ringe”. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion können einen Appell unterschreiben, auf dem steht: “Ich verlange Fairness bei der Entschuldung. Dazu gehören ein unparteiisches Verfahren, ein Anhörungsrecht für alle Betroffenen und die Sicherstellung des Existenzminimums.” Durch die Unterschrift wird der farbige Ring zum “Fairness-Ring” und soll zusammen mit anderen auf einer Stange gestapelt werden. Mit den Farben Rot, Gelb, Schwarz und Grün symbolisieren die Ringe die vier Kontinente Amerika, Asien, Afrika und Europa. Diese farbigen Ringe können zudem auch als Armreif oder an der Kleidung getragen werden.
Textfeld:  Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Internet und per Postkarte Stimme und Unterschrift abzugeben. Diese Stimmen werden im erlassjahr-Büro gesammelt und ebenfalls mit einem Fairness-Ring versehen. Alle gesammelten Stimmen zusammen werden zu einem “Fairness-Ring-Turm” zentral in Düsseldorf vor dem neuen erlassjahr-Büro  symbolisch zusammengestellt. Wenn bundesweit mehr als 600 Gruppen und Organisationen noch in diesem Jahr 100.000 Ringe sammeln, dann ergibt das die beachtliche Höhe von 300 Metern - so hoch wie die Spitze des Eiffelturms. Ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität, das auch in den Büroetagen von Politik und Wirtschaft unübersehbar ist und deutlich macht: Wir sind für ein faires Entschuldungsverfahren. Eine Million Stimmen ergeben rein rechnerisch sogar eine Länge von drei Kilometern.

 Wer bei der Aktion mitmachen will, kann die Ringe im Pfarramt erhalten.

   

Aktion zur Finanzierung einer Wohnung für einen wohnungslosen Menschen
„Wohnungs – Lose“

In Freiburg leben Hunderte von Frauen und Männern auf der Straße. Ein Grund dafür ist, dass nicht genügend preiswerter Wohnraum zur Verfügung steht.
Das Ferdinand-Weiß-Haus, Tagesstätte für Menschen in Wohnungsnot, möchte mit der Aktion Wohnungslose ein Zeichen setzen.
Der Erlös der Spenden-Aktion soll als Startkapital für eine kleine Eigentumswohnung genutzt werden, die das Diakonische Werk Freiburg erwirbt und einem wohnungslosen Menschen zur Verfügung stellt. Zur Verwirklichung dieses Wunsches benötigen wir ca. 7.000 Euro.
Wohnungs-Lose: Bisher hat unsere Jubiläums-Lotterie mit Losverkauf und Tombola schon 4000 Euro erbracht.
Jetzt kommen wir auf Sie zu! – egal, ob Sie sich mit 5 Euro oder 500 Euro beteiligen: Wir freuen uns über jeden Euro.
Bei dieser Aktion werden alle gewinnen!! Die Spender und Spenderinnen setzen ihr Geld sinnvoll und bei einem überschaubaren Projekt ein! - Sie gewinnen eine wertvolle Beziehung zu einer nützlichen Initiative, denn mit den Einnahmen kann ein wohnungsloser Mensch ein dauerhaftes Obdach gewinnen!!!
Wie können Sie teilnehmen?
Sie können einen beliebigen Betrag auf das Konto 2089706 bei der Sparkasse Freiburg, Bankleitzahl 68050101, Inhaber: Diakonisches Werk, Verwendungszweck: Wohnungs-Lose, überweisen.
Sollten Sie eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt wünschen, teilen Sie uns das bitte mit und wir werden sie Ihnen umgehend zusenden.
Das Ferdinand-Weiß-Haus ist eine Tagesstätte und Beratungsstelle für wohnungslose Menschen in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Freiburg. Wenn Sie sich für unsere Arbeit interessieren, beantworten wir Ihnen gerne Ihre Fragen – telefonisch oder bei einem persönlichen Gespräch im Ferdinand-Weiß-Haus. Rufen Sie uns gerne an oder machen Sie mit uns einen Besuchstermin aus!
Wir freuen uns auf Sie!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Das Ferdinand-Weiß-Haus- Team 

Ferdinand-Weiß-Haus, Ferdinand-Weiß-Straße 7-9, 79106 Freiburg, Tel.: 0761/283019

   

  Konfirmation 2004

Am 16. Mai werden 28 Jugendliche in der Christuskirche konfirmiert

Das Jahresthema der Konfirmanden ist : „Wir sind das Licht der Welt“

   

Kirchenmusik

Liebe Gemeinde,

Im April stehen in der Christuskirche zwei musikalische Großereignisse an. Zum einen wird die Kantorei der Christuskirche das Oratorium „Golgotha“ des Schweizer Komponisten Frank Martin aufführen, zum anderen wird das neue Cembalo in einem feierlichen Konzert eingeweiht.

Martins Oratorium entstand 1945 unter dem äußerst starken Eindruck, den die Radierung „Die drei Kreuze“ von Rembrandt auf ihn gemacht hatte. Martins Musik-sprache ist von großer Wucht und Eindringlichkeit, im nächsten Moment wiederum sehr fragil und fast zerbrechlich und bleibt dabei immer völlig tonal. Im Gegensatz zu seinen zeitgenössischen Komponistenkollegen war er nicht der Meinung, dass der Ausweg aus der Krise der Tonalität nur in der Atonalität liegen könne. Martins Musik ist tonal, aber doch ganz eigenständig und unverwechselbar und verdankt der Musik Debussys und Wagners viel. Möglicherweise liegt es an diesem „Nicht-einordnen-können“, dass Martin lange eher unbeachtet blieb. Er gilt heute jedenfalls als der bedeutendste Schweizer Komponist des 20. Jahrhunderts und seine Werke erobern nach und nach die Programme. Dennoch ist erstaunlich, dass „Golgotha“ noch immer nicht so oft aufgeführt wird, wie es das Stück verdienen würde, gibt es doch kaum ähnlich unmittelbar an- und ergreifende Oratorien. Sehr zu empfehlen! Es wird der Höhepunkt meiner bisherigen Arbeit mit der Kantorei sein. Aufführungen sind am 3. und 4. April jeweils um 20 Uhr in der Christuskirche.  

Es singen: Wolfgang Newerla, Jesus; Silke Schwarz, Sopran; Sibylle Kamphues, Alt, Alexander Yudenkov, Tenor und Markus Flaig, Bass. Es begleitet das Orchester der Christuskirche, als Konzertmeister spielt Gottfried von der Goltz.

 

Nachdem wir im Januar einen sehr erfolgreichen Musikmarathon zugunsten des neuen Cembalos organisiert haben, ist es nun fertig geworden, und ich muss sagen, dass der Orgelbauverein der Christuskirche nun im Besitz eines klanglich wie optisch eindrucksvollen Instrumentes ist. Einer der besten Cembalobauer Deutschlands, Christoph Kern aus Staufen hat es nach einem historischen Vorbildinstrument von Michael Mietke erbaut. Kein geringerer als J. S. Bach besaß ein solches Mietke-Cembalo. Deshalb kann unser neues Instrument als besonders geeignet gelten, Bachs Musik adäquat aufzuführen. Und so soll dann auch im feierlichen EINWEIHUNGSKONZERT  am 29. April um 20 Uhr, ganz der Komponist Bach im Mittelpunkt stehen: Das Brandenburgische Konzert Nr. 5, das Cembalokonzert in d-Moll sowie die Orchestersuite in h-Moll mit der berühmten „Badinerie“ stehen auf dem Programm. Der angekündigte Solist Trevor Pinnock hat leider abgesagt, deshalb werde ich selbst den Cembalopart übernehmen, es begleiten

Gottfried von der Goltz, Violine, Susanne Kaiser, Flöte sowie Mitglieder des Freiburger Barockorchesters. 

Herzliche Einladung zu diesem Konzert!

 

An Karfreitag wird auch in diesem Jahr die traditionelle „Musica crucis“ um 15 Uhr stattfinden. Das Ensemble „La Gamba“ Freiburg mit Regina Kabis, Sopran und Nina Amon, Alt führen das berühmte „Stabat mater“ von Pergolesi auf.

 

Ich würde mich sehr freuen, Sie in diesen Konzerten begrüßen zu können und wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit.

Jörg Endebrock

 

 

Mit nur 17 Jahren war Aldo Lagrutta der jüngste Professor des Conservatorio Nacional in Caracas, Venezuela. Heutzutage wird er von Fachleuten zu einem der besten Gitarristen unserer Zeit erklärt. Kritiker seiner Konzerte in aller Welt sind fasziniert von seinem Spiel und bezeichnen ihn als „Den Paganini der Gitarre“. Aldo Lagrutta verzaubert seine Zuhörer immer wieder aufs Neue mit seinen leisen, einfühlsamen Tönen, die von tiefen inneren Frieden künden. Der Gitarre-Virtuose ist ein Meister darin, Akzente durch zarte Klänge zu setzen.

Wenn auch Sie sich durch die Tiefe seiner musikalischen Interpretationen in eine andere Welt entführen lassen wollen, besuchen Sie sein Konzert am 23. April um 20 Uhr in der Christuskirche, zugunsten der Deutschen José Carreras Leukämie e.V. Das Programm umfast drei Jahrhunderte klassische Gitarrenmusik aus Spanien. Nähere Informationen unter www.aldo-lagrutta.com

 

 

 

DIE MUSIKALISCHEN GRUPPEN AN DER CHRISTUSKIRCHE

 KANTOREI
Proben: mittwochs von 19.45 Uhr bis 22 Uhr

 KINDERCHOR
Proben: 
donnerstags:     15 Uhr: 1. Schuljahr

                                     15.30 Uhr: 2. und 3. Schuljahr

 JUGENDCHOR 
donnerstags, 16.30 Uhr (ab 4.Schuljahr) 

FIGURALCHOR
(Kammerchor der Kantorei)
Proben nach Vereinbarung


Die aktuellen Konzerte finden Sie hier:


Infos: Pfarramt der Christuskirche, Maienstraße 2
Tel. 0761/ 73140, Fax: 73036

Kantor Jörg Endebrock
Tel. 4760088
e-mail: endebrock@t-online.de

 

Kinderchor

Ich möchte Ihnen in diesem Gemeindebrief ein wenig aus dem Kinderchor berichten, der ja inzwischen zu einer stattlichen Gruppe herangereift ist. Mittlerweile singen in zwei Gruppen insgesamt 50 Kinder Woche für Woche mit Begeisterung, und der Chor wächst immer weiter..

Am 14. Juli hatten wir einen großen Auftritt in Konstanz beim Landeskirchengesangstag, wo wir als einziger Kinderchor eingeladen waren und einen großen Erfolg hatten. Die schwungvolle und begeisterte Darbietung der Pop-Kantate „Swingin’ Samson“ erntete stürmischen Applaus.

Für dieses Konzert und für zwei szenische Musicalaufführungen, die im Herbst stattfinden werden, fuhren wir zu einem Intensivprobenwochenende in die Jugendherberge auf den Belchen. (siehe Bild). Der Chor ist dort zu einer tollen Gemeinschaft zusammengewachsen. Den Kinderchor können Sie das nächste Mal hören am 28. September auf dem Gemeindefest mit der szenischen Aufführung von „Israel in Ägypten“. Falls Sie selbst ein Kind haben, das gern singt: wir freuen uns stets über Zuwachs!

Jörg Endebrock

Kinderbibeltag 
Hand in Hand mit Go
tt

 Textfeld:

Samstag, 8. Mai 2004,
10 - 13 Uhr und 14.30 – 17 Uhr

Abschlussgottesdienst:  16.30 – 17 Uhr

 Liebe Kinder,

täglich benutzen wir unsre Hände ohne darüber nach zu denken. Sie helfen und unterstützen uns bei allem was wir tun:

Mit unseren Händen können wir Neues schaffen, teilen und Gutes tun. Sicher fällt euch noch vieles mehr ein. Aber  wie können wir Hand in Hand mit Gott sein? 
Über all das wollen wir uns beim nächsten Kinderbibeltag unterhalten. Und dazu erzählen wir natürlich Geschichten, singen, spielen und basteln miteinander.Wenn Du bei unserem Kinderbibeltag mitmachen willst (und zwischen 5 Jahre – 10 Jahre alt bist)  dann melde Dich bitte bis zum 30.4. im Pfarramt an.
 Um 16.30 Uhr feiern wir einen kleinen Abschlussgottesdienst, zu dem auch Eure Eltern und Geschwister ganz herzlich eingeladen sind.

 Wir freuen uns auf Euch!

Inge Gramling und Team

 ABC - Förderverein

Kirchenmusik und Behindertenarbeit sind die beiden traditionellen Schwerpunkte in der Christusgemeinde. Es gab und gibt immer wieder lebhafte Diskussionen über das Verhältnis von Kunst und Diakonie. Wie gehören sie zusammen? Der Förderverein des ABC wurde von der Stadt Freiburg zum Beispiel für sein Bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet und unsere Kirchenmusik zeichnet sich in der Stadt durch ihre Qualität beispielhaft aus. Kunst und Diakonie sind zwei einander ergänzende Gestalten des Lebens in der Gemeinde und der Gemeinde in der Gesellschaft. Hier das Loben, Danken und Bitten, dort das Zusammengehören.

Im November wurde in der Mitgliederversammlung zusammengefasst, was für den Verein wichtig war:

2003 war das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung mit  viel Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Einblick in die verschiedenen Organisationen und Einrichtungen – und Beispiele für das freiwillige Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Und dann? Die Frage nach der adäquaten Finanzierung von Einrichtungen, Projekten, laufenden Aktivitäten ist noch drängender geworden und führt weiter zu der Frage, wie wichtig in unserer Gesellschaft das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung und deren benötigte Förderung genommen wird.

Im Jahr 2003 zitterten wir um die halbe Stelle von Frau Streeck, die dringend benötigt wird. Die Diakonie Freiburg, der Hilfsverein der Petrus- und Christusgemeinde und unser Verein haben es dann miteinander tatsächlich geschafft, dass die Stelle vorerst bis Dezember 2004 gehalten werden kann. Und dann? Dadurch ist unser Verein jedoch „am Anschlag“ angekommen. Wer dem Verein etwas mehr Luft verschaffen will, und für die Arbeit insgesamt, das heißt Mitfinanzierung der Personalstelle, Miete, kleine Zuschüsse für die praktische Arbeit etwas tun möchte, denke an unser Vereinskonto – siehe Rückseite dieses Gemeindebriefs. Wer zum Verein als Mitglied oder Förderer dazu stoßen will, ist herzlich willkommen. Wir danken auch allen Freunden unserer Arbeit, die zum Beispiel bei besonderen Festen an den ABC denken. Ein Beispiel zum Nachahmen: An einem Familienfest bat das Geburtstagskind als Geschenk um  „Ein Scheinchen für den Förderverein“.

I.Nüb