Aus unserem Gemeindebrief  
November 2005 bis März 2006

  Grußwort von Pfarrer Kammerer

Aus der Landessynode
Zur neuen Gestaltung unseres Kirchenbezirks

 Bei der Herbstsynode 2005 in Bad Herrenalb wurden zwei Entscheidungen getroffen, die die Freiburger Gemeinden unmittelbar betrifft.

 Zwei neue Kirchenbezirke in Südbaden
Über drei Jahre wurde beraten und diskutiert, wie die Neuordnung der Nachbarkirchenbezirke Freiburg und Müllheim organisiert werden soll. Nun hat die badische Landessynode entschieden, dass es künftig einen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald mit den drei Regionen Müllheim, Kaiserstuhl-Tuniberg und Hochschwarzwald sowie einen Kirchenbezirk Freiburg-Stadt geben wird.
Ausgangslage der Überlegungen war folgende: Der Kirchenbezirk Freiburg ist, sowohl was seine Pfarrstellen (37 Deputate) als auch was seine Kirchenmitglieder (88.000) anbelangt, der größte in der badischen Landeskirche. Müllheim gehört mit seinen 14 Pfarrstellen-Deputaten und 29.000 Kirchenmitgliedern in den Kreis der kleinsten badischen Kirchenbezirke. Hinzu kommt, dass der Kirchenbezirk Freiburg mit einem städtisch und zwei eher ländlich geprägten Teilen ein heterogenes Gebilde ist. Außerdem gibt es innerhalb der Stadt Freiburg ein neues Modell der Kooperation der Pfarrgemeinden, die sich in Unionen organisieren, was dafür spricht, einen Großstadtkirchenbezirk zu bilden.
Die Entscheidung für oder gegen dieses so genannte „3 + 1-Modell“ in Südbaden war schwierig. Es wurden ausführlich alternative Möglichkeiten geprüft, doch die meisten Argumente sprachen für diese Lösung. In den Regionen Freiburg, Kaiserstuhl-Tuniberg und Hochschwarzwald wird die neue Aufteilung begrüßt. Der Kirchenbezirk Müllheim allerdings befürchtet, durch die Vergrößerung des Bezirks unübersichtlich zu werden und das Gemeinschaftsgefühl zu verlieren. Um das zu verhindern, soll es im künftigen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald drei Regionen und zwei Dekansstellvertreter geben, so dass in jeder Region ein/e Dekan/in oder ein/e Stellvertreter/in seinen Sitz hat. Zunächst wird der Sitz des Dekanats in Müllheim sein.

 

Predigtbezirke
Mehrere Pfarrgemeinden können künftig zu einer größeren Pfarrgemeinde mit einem gemeinsamen verantwortlichen Ältestenkreis zusammengefasst werden. Auf diese Weise können vor allem in größeren Städten die vorhandenen Gebäude wesentlich besser bewirtschaftet und der Personaleinsatz flexibler gestaltet werden. Zum Ausgleich der wegfallenden eigenen Ältestenkreise bei den einzelnen Predigtstellen soll es dafür möglich sein, in einer Pfarrgemeinde Predigtbezirke zu bilden, die zugleich Wahlbezirke sind. Gemeindeglieder in den jeweiligen Predigtbezirken wählen anteilig ihre Ältesten in den gemeinsamen Ältestenkreis. Ob Predigtbezirke eingerichtet werden, entscheidet der Ältestenkreis der Pfarrgemeinde. Die Entscheidung über die Errichtung, Aufhebung, Zusammenlegung und die örtliche Abgrenzung einer Pfarrgemeinde trifft künftig der Bezirkskirchenrat. Außerdem kann der Bezirkskirchenrat im Rahmen der landeskirchlichen Stellenzuweisung künftig darüber entscheiden, ob Gemeindepfarrstellen aufgehoben oder zusammengelegt oder Gruppenpfarrämter gebildet werden.

 

Aus unserem Angebote für Familien in der Christusgemeinde

Textfeld:  Kleine Kirche
Gottesdienste für Familien mit kleinen Kindern

 

In der „Kleinen Kirche“ wollen wir Gottesdienste mit den Kleinsten und Ihren Familien feiern.

In der Kleinen Kirche beten und singen wir miteinander, hören von biblischen Geschichten und erfahren die Welt mit allen Sinnen und erzählen von Gott. Dieser Gottesdienst nimmt auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinsten Rücksicht. So können auch schon kleine Kinder spüren, dass sie ihren Platz in unserer Gemeinde haben und zu uns gehören.

 Ganz herzlich laden wir dazu Kinder bis ca. 6 Jahre, Väter, Mütter, Großeltern, Geschwister und Interessierte ein.

 Di$e nächsten Termine sind: 

Anschließend (außer Heilig Abend) gibt es jeweils die Möglichkeit zum klönen, Kaffee Trinken und Spielen

Inge Gramling

 

MiKis -  mit Kindern - für junge Familien)!

Textfeld:  Christusgemeinde Maienstr. 2

 

Die Idee: Ein offenes Angebot für junge Familien mit Kind(ern) im Vorschulalter, die alle ein bis zwei Monate mit anderen Familien etwas gemeinsam unternehmen wollen.

Was bisher geschah: Seit circa vier Jahren treffen wir uns immer wieder um gemeinsam Radtouren, Besuche von Freizeiteinrichtungen für Familie, wie den Natur- und Erlebnispfad in Hinterzarten, Wochenenden in einer Jugendherberge, etc., mit einander zu verbringen.

Und wie es weiter geht: Wir werden unsere gemeinsamen Familiennachmittage mit bewährtem und neuem Programm fortführen.

Die nächsten Treffen:

         Sonntag, 15. Januar, Kaffee trinken und Kinderprogramm

         Samstag, 25.Februar, Fasnachtsfeier

Wo wir uns treffen:

Textfeld:  Jeweils um 15.30 Uhr im Gemeindesaal der Christusgemeinde, Maienstr. 2

Bitte vorher anmelden

Was sonst noch wichtig ist:
Auch Kinder mit Behinderungen sind bei uns willkommen!

Weitere Informationen bei:
Sabine Frauenknecht (Tel.: 75532; eMail: sabine_frauenknecht@web.de) und Inge Gramling im Pfarramt der Christusgemeinde (Tel.: 73140).
Die aktuellsten Hinweise zu unseren MiKi finden Sie h ier.

 (Änderungen können sich noch ergebe

   

 

Neues aus der Bezirksfrauenarbeit Freiburg

Schon bewährt und doch immer wieder erfrischend neu veranstaltete die Bezirksfrauenarbeit im Herbst 2005 das sechste FrauenFrühstück. Rund vierzig Frauen kamen zum Thema "Wechseljahre - gewechselte Jahre"  zusammen. Verbunden mit einem reichhaltigen Frühstück ist es dem Bezirksfrauenteam ein Anliegen, Frauen über Alters- und Gemeindegrenzen hinweg miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Themen für das FrauenFrühstück finden sich dabei "wie von selbst", sie liegen sozusagen in der Luft; denn Frauenthemen sind in erster Linie Lebensthemen: familiär, politisch, emotional, körperlich.. Kreativ und kommunikativ bilden Frauen für drei Stunden FrauenFrühstück eine Frauengemeinschaft auf Zeit.

 Das Bezirksfrauenteam besteht aus sechs Frauen, die das FrauenFrühstück planen, organisieren und durchführen. Mit dabei sind: Gabi Baumann-Rave (Melanchthongemeinde und Bezirksfrauenbeauftragte im Dekanat Hochrhein), Cilla Flamm (Christusgemeinde und Kirchenälteste), Ulrike Müller (Christusgemeinde und Kirchenälteste), Manuela Rauber (Maria-Magdalena-Gemeinde und Gruppenleiterin einer Mädchengruppe), Anke Ruth-Klumbies (Chistusgemeinde und Pfarrerin) und Hilde Siegl (Matthäusgemeinde und Mitglied im Landesausschuss der Frauenarbeit Karlsruhe).

Mit dem FrauenFrühstück hat die Bezirksfrauenarbeit ihren Grundstein gelegt, den es nun gilt, weiter auszubauen. Im Zuge der Pfarrunionsbildungen im Kirchenbezirk Freiburg ist es der Bezirksfrauenarbeit ein Anliegen, sich hier konstruktiv und kreativ mit einzubringen im Sinne einer Profilierung von Pfarrgemeinde. Seit September 2005 haben wir nun eine Kooperation mit der Christusgemeinde, die auf der einen Seite der Bezirksfrauenarbeit eine stärkere gemeindliche Verortung und auf der anderen Seite der Christusgemeinde eine frauenspezifische Profilierung ermöglicht. Dieses Standbein soll der Bezirksfrauenarbeit ermöglichen, sowohl eine Vision  von FrauenKirche zu entwickeln als auch alle weiteren, neuen Aktivitäten der Bezirksfrauenarbeit stärker zu bündeln. Doch das Spielbein soll weiter erhalten bleiben, Frauenarbeit in die einzelnen Pfarrgemeinden durch das FrauenFrühstück hineinzutragen.

 Am 13. Januar 2006 lädt das Bezirksfrauenteam alle interessierten Frauen zu einem Neujahrsempfang in die Christusgemeinde um 19.00 Uhr ein. Die Leiterin der Frauenarbeit in Karlsruhe, Frau Annegret Brauch, wird einen Vortrag halten zu dem Thema "Wie zeitgemäß ist evangelische Frauenarbeit?"

 Für das Vorbereitungsteam: Anke Ruth-Klumbies, Bezirksbeauftragte