Gottes Liebeswerben - Predigt über 1. Johannes 4, 7-12
13. Sonntag n.Tr. - 29.8.2010, Petrus- u. Christuskirche Freiburg


Liebe Gemeinde!

"Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Wie das unvergleichliche Matterhorn in den Walliser Alpen inmitten anderer großartiger Viertausender, so ragt dieser eine Satz inmitten der anderen steilen Sätze dieses Abschnitts, die es alle in sich haben, noch einmal majestätisch heraus. Auf denkbar konzentrierte Form enthält er das ganze Evangelium, die gesamte Botschaft des Neuen Testaments.

"Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Mit diesem Satz, der sprachlich fast einer mathematischen Definition nahekommt, beantwortet unser Text Probleme, die uns schier unlösbar erscheinen.

Uns erscheint Gott nicht erkennbar. Unser Text aber sagt: "Jeder, der liebt, (...) erkennt Gott". Liebe also läßt Gott erkennen. Und zu dieser Liebe, da läßt dieser Text keinen Zweifel zu, gehört auch die gegenseitige Liebe zwischen Menschen - nicht nur die Liebe zu Gott.

Uns erscheint Gott unsichtbar und weit weg. Unser Text aber sagt: "Niemand hat Gott je gesehen. Wenn wir uns aber untereinander lieben, so bleibt Gott in uns". In der Liebe also bleibt Gott nicht mehr fern. Ganz im Gegenteil, er ist in uns.

Es geht also immer um dasselbe: Liebe überwindet Distanz, die vorher unüberwindbar erschien. Und das mit überwältigendem Erfolg. Das ist zwischen Menschen so, und unser Text behauptet, daß das auch für die Distanz zwischen Mensch und Gott gilt. Durch die Liebe, so meint er, ist Gott in uns - und wir sind in Gott. Genau das haben wir eben singend ausgedrückt: "Ich in dir, du in mir..." Das ist durchaus die Sprache der erotischen Liebe. Sie begegnet in diesem Lied als Sprache der Mystik. Und doch handelt es sich nicht nur um mystische Spitzenerlebnisse, die nur wenigen religiös hochmusikalischen Leuten vorbehalten bliebe. Denn der Text sagt nicht, daß sich Gott und Mensch nur vorübergehend für einen kurzen, glückhaften Augenblick vereinigen. Er sagt vielmehr: Diese Einheit ist etwas Bleibendes. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Nicht um ekstatische Verliebtheit geht es, mit ihren unberechenbar flirrenden Schwankungen, sondern um die verläßliche Liebe, die von Dauer ist.

I.

Also heißt über einen solchen Text predigen: Liebeserklärungen überbringen. Liebeserklärungen von jemandem, der nicht erkennbar, nicht sichtbar, der vielen unheimlich ist. Gott hat es heute unheimlich schwer mit seinen Liebeserklärungen. Dabei warten so viele Menschen darauf, Gottes Liebeserklärung zu hören, sehnen sich nach ihnen nicht weniger als wie sie sich nach einem Partner unter den Menschen sehnen. Und wie die vergebliche Suche nach einem Partner für viele die große Wunde ihres Lebens ist, so ist auch die Enttäuschung über die vergebliche Suche nach Gott für viele etwas sehr Bitteres.

Was tun Menschen, wenn sie unbedingt einen Partner wollen und die Suche auf den üblichen Wegen vergeblich bleibt? Sie geben eine Annonce auf, Rubrik "Heiraten und Bekanntschaften". Unsere Zeitungen, und inzwischen vor allem das Internet, sind voll davon. Und nun begleiten Sie mich bitte einmal auf eine etwas ungewöhnliche geistliche Phantasiereise und stellen sich einmal vor, daß auch Gott es auf diesem Weg versuchen könnte. Warum auch nicht? Stellen wir uns also mal vor, eine Gruppe junger Christen macht sich daran, Partnerannoncen für Gott zu formulieren. Sicher würde es schwierig, sie in der FAZ oder der Süddeutschen unterzubringen. Welcher Redakteur eines so renommierten Blattes würde eine Anzeige annehmen unter dem Titel: "Gott sucht Mensch"? Aber halten wir uns nicht dabei auf. Betrachten wir lieber einige der Anzeigen, die unsere Gruppe ausgearbeitet hat. Die erste Annonce lautet so:

Gott, vereinsamt und verwitwet, zeit- und alterslos, sucht Liebespartner in allen Gegenden der Welt. Bin leidenschaftlich und eifersüchtig. Habe in meinem Zuhause im Himmel alle Göttinnen entfernt. Will dich an deren Stelle setzen, du sollst nicht geringer sein als sie alle. Ich will dich lieben, von ganzem Herzen, aber ich kann es nicht ertragen, wenn du neben mir jemand anderem den gleichen Stellenwert einräumst. Untreue, auch wenn du es nur einen kleinen harmlosen Seitensprung nennst, akzeptiere ich nicht. Ich will dich ganz oder gar nicht. Denn wie gesagt, ich bin ein eifersüchtiger Gott. Wenn du es dennoch mit mir wagen willst, hier sind meine Kontaktadressen: Alle Synagogen und Kirchen. Bitte Zuschriften nur bei seriösen Absichten.

Der Text dieser Anzeige bleibt aber unter der Gruppe umstritten. Einige befürchten, er könnte viele abschrecken, es mit Gott zu versuchen. Diese Eifersucht, dieses vereinnahmende Alles oder Nichts. Das kommt zwar durchaus in der Bibel vor. Aber ist das heutzutage noch vermittelbar, wo Selbstverwirklichung und persönliche Freiheit auch in der Partnerschaft so viel gelten? Und hat Gott nicht noch ganz andere Seiten? Also wird eine zweite Anzeige formuliert:

Wenn du die Enge der Kleinfamilie satt hast, wenn du keinen Partner willst, der klammert und dir die Luft nimmt, dann bin ich der Richtige für dich. Ich biete dir die größte vorstellbare Familie: die Familie Gottes. Sie lebt in allen Ländern, allen Sprachen, allen Hautfarben. In allen meinen Kindern bin ich durch meine Liebe anwesend. Ich wünsche dich mir als einen Partner, der Sinn für Gerechtigkeit hat. Ohne Gerechtigkeit funktioniert es in einer derart großen Familie nicht. Ich erwarte von dir, daß du frei von der Ablehnung von Fremden bist. Denn sie gehören zu meiner Familie. Und ich wünsche mir, daß du die Freiheit hoch schätzt. Ohne sie geht meine Familie zugrunde. Willst du dich auf eine so große Familie einlassen, dann wende dich an mich! Kontaktadresse: Jede ökumenische Basisgruppe, viele Asyl- und Dritte-Welt-Gruppen.

Was sollen wir zu diesem Anzeigenentwurf sagen? Sicher, er ist gut gemeint. Aber schreckt er nicht auch ab? Wer will sich schon auf eine derart große, unübersichtliche Familie einlassen? Wo bleiben da Geborgenheit und Nestwärme, die heute einen solchen Stellenwert haben? Kann man das überhaupt noch Familie nennen? Und diese ganzen sozialen Kompetenzen, die da verlangt werden! Ist das nicht eine riesen Überforderung? Also bastelt man an einer dritten Anzeige:

Gott, dem nichts Menschliches fremd ist, sucht Partner. Du brauchst nicht perfekt zu sein. Hast du schon einmal richtig Schiffbruch erlitten? Ich liebe auch die Gescheiterten. Hast du Versagensängste? Ich gebe den Ängstlichen Mut. Widersprichst du allen Schönheitsnormen? Ich achte die Häßlichen hoch und mache sie schön, auf meine Art. Bist du untreu? Ich vergebe dir. Ich bin sogar bereit, dir an jeden Ort der Welt hinterherzulaufen. Und ich gehe mit dir durch jedes dunkle Tal. Versuch es noch einmal mit mir, auch wenn du schon durch viele Enttäuschungen durch bist. Kontaktadresse: Galiläa, Kirche der Seligpreisungen.

Aber bald merken unsere Leute, daß zumindest rein werbetechnisch auch diese Anzeige nicht das Gelbe vom Ei ist. Wer möchte in dieser strahlenden Welt der Erfolgreichen schon als Verlierer angesprochen werden? Und hat Gott nicht noch weitere, strahlendere Seiten, die bisher unberücksichtigt blieben? Also wird eine vierte Anzeige verfaßt:

Du bist beruflich erfolgreich, mit bester Ausbildung, gut aussehend, interessiert an Kunst und Musik, liebst den Sport und die Natur, bist sympathisch, weltoffen, liberal, erfahren in der Liebe - und doch erfüllt dich das alles nicht. Trotz all deiner Bildung und Freude an den Anregungen, die das Leben bietet, bist du in der Tiefe deines Herzens ein unerfüllt Suchender geblieben, weil du den unbedingten Wert und Sinn finden möchtest, den kein Mensch geschaffen hat. Deine Augen möchten in der Natur etwas sehen, das durchsichtig ist für eine noch größere Schönheit. In der Liebe möchtest du etwas erfahren, daß größer und tiefer ist als die menschliche Liebe mit ihrer Wechselhaftigkeit. Du bist als intellektueller Mensch manchmal skeptisch, ob es mich überhaupt gibt? Das kann ich gut verstehen. Aber versuche nicht, allein durch kluge Bücher oder durch Natur und Kunst herauszukriegen, ob ich bin und wer ich bin! Versuch, mich zu lieben! Denn sichtbar werde ich nur für das Auge der Liebe. Erst wenn du liebst, wirst du merken, daß du in Berührung mit mir kommst. Kontaktmöglichkeit: Die Bibel, 1. Johannes 4.

Nach dieser Anzeige ist die Gruppe schon sehr viel zufriedener als nach den vorigen. Aber hundertprozentig überzeugt sind sie immer noch nicht. Werden hier nicht umgekehrt viele reale Probleme einfach verdrängt? Gott ist doch nicht einfach, wie es hier erscheint, die Verlängerung dessen, was es an Wahrem, Gutem und Schönem in dieser Welt alles gibt. Die Bibel berichtet ja auch ganz anderes: Der Weg zu ihm führt durch einen Abgrund an Gottferne und Dunkelheit. Müßte eine seriöse Kontaktsuche für Gott nicht ein realistisches Bild dieses schwierigen Partners entwerfen? Also macht unsere Gruppe einen letzten Versuch:

Suche für meinen besten Freund Kontakt. Er ist ein guter Vater, alleinerziehend, mit einem Sohn, der etwas aus der Art geschlagen ist. Der vagabundiert ohne festen Wohnsitz in Palästina umher, um sich eine Clique von Gleichaltrigen. Ohne Beruf und festes Einkommen. Sein Vater hält zu ihm. Ja, er zieht in Gedanken mit. Wenn der Sohn sich in zweifelhaften Kreisen aufhält, ist er dabei. Wenn er Konflikte mit den Honoratioren hat, schlägt er sich auf seine Seite. Am Ende wird der Sohn angezeigt und nach einem Schauprozeß mit gekauften Zeugen hingerichtet. Aber sein Vater hält trotzdem zu ihm. Ja, mehr noch, er hat sogar denen verziehen, die seinen Sohn verfolgt und getötet haben. So wollte er praktizieren, was sein Sohn gelehrt hatte: Liebet eure Feinde! Wenn du dir vorstellen kannst, mit so einem Sohn zu leben, dann bist du der richtige Partner für Gott, wie der Name meines Freundes lautet. Du wirst dann freilich erleben, wie häßlich die Menschen sein können. Sie sind boshaft und engherzig. Sie verraten und lassen im Stich - trotz großer Treueschwüre vorher. Sie denunzieren und morden, und das im Namen höherer Werte. Wenn du das ertragen kannst, und zugleich erkennst, daß auch du nicht besser als die anderen Menschen bist - dann bist du reif für eine dauerhafte Beziehung mit Gott. Er will Versöhnung mit dir - aber nicht rührselig und harmlos, sondern so, daß keine Illusionen aufkommen, wie unversöhnt du bist. Kontaktort für dich und Gott: Golgatha.

Bei diesem Anzeigentext merkt man sofort: Die Existenz eines solchen Sohnes sprengt die Gattung "Partneranzeige". Trotz der vielen Patchworkfamilien heutzutage: Wer so einen Sohn in seine neue Partnerschaft einbringen will, hat keine Chance auf dem Kontaktmarkt unserer Gesellschaft, in der viele davon träumen, in der einen Hälfte der Zeit viel Geld zu verdienen, um es in der anderen Hälfte erlebnisintensiv auszugeben. Nachdem unsere Gruppe das überlegt hat, verzichtet sie fürs erste darauf, es auf diesem ungewöhnlichen Weg weiter zu versuchen. -

II.

Was mich nachdenklich macht: Dieser Sohn sprengt nicht nur die Gattung "Partneranzeige", er sprengt auch die Form unseres Predigttextes mit seiner schönen Liebesmystik. Der 1. Johannesbrief ist ein weicher, sehr poetischer Text - man meint dabei ein ewiges Glockenläuten zu hören. Dazwischen aber begegnet plötzlich dieser Mißklang, wenn es heißt, daß Gottes Liebe gerade darin besteht, daß er seinen Sohn als Sühne für unsere Schuld in die Welt sendet. Sühne heißt ja: jemand ist wegen eines anderen zornig, und er soll wieder wohlwollend gestimmt werden. Das geschieht, indem sich die, die den Zorn verursacht haben, klein machen, demütigen und etwas von sich oder gar sich selber opfern. Wirft sich also der Sohn einem wütenden Vater in den Weg, um ihn vom Schlimmsten abzuhalten und wird dann von dessen Zorn getötet?

Über Jahrhunderte haben große, gelehrte Theologen das Opfer Jesu Christi so erklärt. Die Erklärung ist auch nicht einfach falsch, es gibt biblische Stellen, die eine solche Deutung zulassen. Aber hier in diesem Text kann das unmöglich so gemeint sein. Die Sendung als Sühne ist hier ganz eindeutig Ausdruck der Liebe Gottes. Von seinem Zorn ist nicht die Rede. Im 1. Johannesbrief, das ist sein großes Thema, ist Gott Liebe und nichts als Liebe. Hier muß von Sühne also in einem anderen Sinn die Rede sein. Aber in welchem?

Dabei ist wichtig, daß der Verfasser den Gedanken der Sühne ausgeweitet hat. Das ganze Leben Jesu wird zu einer Sühne, nicht erst sein grausamer Tod am Kreuz. Es heißt ja hier, daß Gott seinen Sohn gesandt hat als Sühne - und das ist etwas anderes, als wenn dastünde: "Er hat ihn ans Kreuz genagelt zur Sühne". Sühne, Wiedergutmachung ist also schon sein ganzes Kommen, auch sein Leben vor dem Tod. Aber wer wird hier versöhnt? Wessen Zorn wird hier überwunden? Wessen Verdammungsurteil wird ungültig gemacht? Der 1. Johannesbrief bringt dazu eine wichtige Aussage. Er schreibt ein Kapitel vorher von dem Menschen, der sich selbst verdammt. Dieses nach innen gerichtete Verdammungsurteil steht neben dem Haß, mit dem er seinen Nächsten trifft. Jeder, der seinen Bruder nicht liebt, ist ein potentieller Mörder. Da wird also die destruktive, aggressive Schatten des Menschen gegen sich selbst wie nach außen beschworen. Und dann sagt der Verfasser mitten in diesem wichtigen Gedanken: "Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, daß, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. Ihr Lieben, wenn uns unser Herz nicht verurteilt, so haben wir Zuversicht zu Gott" (1. Joh 3, 19ff.) Nicht Gottes Zorn, das ist das Spannende, wird hier beschwichtigt, sondern unser eigener Zorn gegen uns selbst und gegeneinander. Nicht Gott ist so grausam, daß er nur durch das stellvertretend für die eigentlich ihr Leben verwirkt habenden Menschen vergossene Blut des eigenen Sohnes wieder milde gestimmt werden kann, sondern etwas in uns ist so primitiv, daß es offenbar Blut sehen muß: eben jene destruktive Energie, mit der wir uns selber verurteilen, mit der wir immer wieder aus uns selbst und für uns selbst leben, getrieben von der Angst, zu kurz zu kommen - also das, was die Bibel mit dem altmodischen, aber so realistischen Wort Sünde bezeichnet. Die will sich immer noch austoben in uns, obwohl uns Gott doch schon längst freigesprochen hat.

Sehen Sie, liebe Gemeinde, wie es hier in Wahrheit ist? Nicht der Mensch macht sich klein und demütig vor Gott, sondern Gott macht sich klein und demütig vor uns, um uns von unserem Zorn gegen andere und gegen uns selbst abzubringen. Durch die Sendung seines Sohnes führt uns Gott vor Augen: So schrecklich, so unheil seid ihr, daß ihr euch am Unschuldigen vergreifen müßt. So gnadenlos seid ihr gegen euch selbst, daß ihr erst einen anderen für euch sterben lassen müßt, ehe ihr von eurer Selbstverurteilung ablaßt. Wenn also hier einer einen Sündenbock gebraucht hat, dann wir Menschen, nicht Gott.

Aber so etwas läßt sich wirklich nicht in einer attraktiven Partneranzeige unterbringen. Wenn überhaupt, dann eher in einer Todesanzeige. Sie könnte so lauten:

Mit großer Trauer gebe ich Kenntnis vom Tod meines einzigen und über alles geliebten Sohnes Jesus von Nazareth. Weil er anders war als die anderen, haben Jerusalemer Aristokraten ihn angezeigt, Römer ihn verurteilt, das Volk ihn hingerichtet. Seine engsten Freunde haben ihn im Stich gelassen, ja sogar an seine Feinde verraten. Sie alle lehrte er ein Leben, das nicht auf Kosten anderer sich verwirklicht. Aber alle, auch seine Anhänger, wollten ihr Leben auf seine Kosten sichern. Er lehrte sie Feindesliebe. Aber er starb an ihrer aller Feindseligkeit. Darum habe ich ihn nicht im Tod gelassen, um ein für alle Mal dagegen zu protestieren, daß einer den anderen opfert. Wer von seiner Feindseligkeit gegen sich und andere umkehrt, den werde ich meinem Sohn gleichstellen. Er ist in alle Ewigkeit in Liebe geborgen. Was für ihn gilt, das verspreche ich allen: Ich bin die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in mir und ich in ihm - heute und morgen und in alle Ewigkeit. Denn meine Liebe ist stärker als der Tod.

Und kleingedruckt ist unten auf der Anzeige noch zu lesen:

Der Gedenkgottesdienst findet künftig an jedem ersten Tag der Woche statt. Es wird gebeten, von Kranzspenden abzusehen. Dafür sind Geldspenden willkommen für alle Ideen und Projekte, die dazu helfen, daß der Mensch dem Menschen nicht ein Wolf bleibt, sondern ein Bruder wird.

Amen.

Lieder: 510,1-5 / 369,6+7 / 165,1+5+6+8 / 412,1-4 / 407,1-3